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Wie es sich gehört, gab es die ersten Unstimmigkeiten bereits vor dem Anpfiff. Ich wollte meine Chance, an Brett 1 zu spielen, natürlich auskosten und auf dem gleichen Stuhl bzw. der gleichen Position wie Timo sitzen (und damit ggf. etwas von seiner Aura nutzen zu können
). Das führte dazu, dass Brett 4 bzw. Herbert den maximalen Weg zur Raucherpause zu beschreiten hatte. Die erste Zeitnot war also vorprogrammiert.![]()
Nachdem Präsis Plan A, nach 10 Zügen Remis zu bieten, nicht gewürdigt wurde, folgte Plan B, nämlich 5 Züge später auf Verlust zu stehen.
0 : 1
Fjodor machte an Brett 8 mal wieder alles richtig. Mit Plus-Qualle und gefährlichem Freibauer musste sein Gegner kurze Zeit später die Segel streichen.
1 : 1
Der Ausgleich hielt allerdings nicht lange, da der nächste Pöttken-Spieler fehlgriff. Andres Mehrturm musste sich zwei zusätzlichen Leichtfiguren und diversen Baueren erwehren, was letzten Endes nicht gelang.
1 : 2
Bei der Partie von Marcus flogen schnell die meisten Figuren vom Platz, schließlich auch die Dame des Gegners. Der ließ sich jedoch nicht beirren und ließ sich von Marcus das Matt zeigen.
2 : 2
In meiner gedrückten Stellung, in der mir ein Isolani ziemlich die Luft abschnürte, bot mir mein Gegner gerade noch rechtzeitig Remis, das ich annahm, bevor ich überstürzte Entsteißungsversuche unternehmen konnte, die das Ganze wohl verdorben hätten.
2,5 : 2,5
Martin hatte kurz darauf auch ein Remis-Angebot, dass er zügig annahm, da Eric an Brett 6 recht gut aussah.
3 : 3
Eric hatte einen soliden Mehrbauern und ordentlich Druck auf der h-Linie Richtung König aufgebaut. Sein Gegner konnte den Flügel jedoch bombenfest sichern, so dass man sich letztlich auf Remis einigte.
3,5 : 3,5
Somit hatte Herbert wieder mal die Ehre, den Schach-Sonntag abzuschließen. Die doch recht schwermütige Partie, bei der niemand so recht ins Risiko gehen wollte (erinnerte mich an meine eigene), konnte somit zu beiderseitiger Zufriedenheit remisiert werden.
4 : 4